Aufenthalt in Spanien-Was Sie unbedingt wissen sollten

Aufenthalt in Spanien: Was Sie unbedingt wissen sollten

Ein Überblick über die wichtigsten Fragen zum Thema Aufenthalt in Spanien mit wertvollen Hinweisen und Links .

Sie wollen als EU-Bürger mit Ihren Familienangehörigen nach Spanien einreisen bzw. auswandern.

Und Sie wollen sich in Spanien legal länger als 3 Monate oder auf Dauer aufhalten.

Und Sie haben Fragen zur Aufenthaltsgenehmigung, zur Residencia in Spanien, zur Aufenthaltskarte für Familienangehörige, zur Arbeitserlaubnis, zur Anmeldung bei der Gemeinde („empadronamiento“), zur NIE Nummer in Spanien und den erforderlichen Formalitäten.

Hier erhalten Sie nun einen Überblick über Ihre Rechte, Voraussetzungen und über Ihre Pflichten für einen legalen Aufenthalt in Spanien.

Ferner finden Sie hilfreiche Links zu weiteren Artikeln, die Ihre Fragen dann umfassender beantworten.

Tipp zu Beginn: Lernen Sie Spanisch (zumindest die Grundlagen), bevor Sie nach Spanien kommen. Es wird Ihnen vieles leichter fallen. Unabhängig davon, dass meistens (vor allem bei Behörden) Englisch nicht verstanden wird, schätzen es die Spanier sehr, wenn man Sie in ihrer Sprache anspricht.

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Allgemeine Erläuterungen

Die Angaben in diesem Artikel sind auf EU-Bürger und ihre Familienangehörigen anzuwenden.

EU-Bürger bzw. Unionsbürger

Wenn ich in meinen Ausführungen von EU-Bürgern bzw. Unionsbürgern spreche, beziehe ich mich nicht nur auf die Bürger der Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU), sondern auch auf die Bürger von Island, Liechtenstein und Norwegen (sonstige Staaten des Europäischen Wirtschaftsraumes – EWR) und die Bürger der Schweiz

Familienangehörige des EU-Bürgers

Die Familienangehörigen eines EU-Bürgers sind entweder ebenfalls Staatsbürger eines Mitgliedstaates der EU oder Staatsbürger eines Drittstaates.

Die gesetzlichen Voraussetzungen hinsichtlich der Ausübung der Rechte und Pflichten in Spanien können für Familienangehörige aus einem EU-Land und für Familienangehörige aus einem Nicht-EU-Land unterschiedlich sein. Die Unterscheidung ist daher wichtig.

In meinen Ausführungen bezieht sich der Begriff „Familienangehörige“ sowohl auf Familienangehörige aus einem EU-Land als auch auf Familienangehörige aus einem Nicht-EU-Land. Außer ich treffen ausdrücklich eine Unterscheidung zwischen diesen beiden Arten von Angehörigen.

Gemäß spanischer Gesetzgebung (Art. 2 + 2 bis Real Decreto 240/2007) gilt als Familienangehöriger des EU-Bürgers:

  • sein Ehepartner („cónyuge“)
  • der eingetragene Lebenspartner („pareja registrada“), mit dem der EU-Bürger eine eheähnliche Beziehung unterhält.
  • der Nicht-eingetragene-Lebenspartner („pareja no registrada o pareja de hecho“), mit dem der EU-Bürger eine vorschriftsmäßig nachgewiesene dauerhafte Beziehung eingegangen ist. Als Nachweis dieser Bindung zählt in jedem Fall die Zeit des ehelichen Zusammenleben von mindestens einem Jahr ununterbrochen. Bei einem gemeinsamen Nachkommen reicht der Nachweis über das stabile Zusammenleben aus.
  • seine direkten Nachkommen („descendientes“) oder die seines Ehepartners oder seines eingetragenen Partners (Kinder, Enkelkinder, Urenkelkinder), jünger als 21 Jahre oder älter als 21 Jahre, sofern ihnen vom EU-Bürger Unterhalt gewährt wird oder sie unmündig sind.
  • seine direkten Vorfahren(„ascendientes“) oder die seines Ehepartners oder seines eingetragenen Partners (Eltern, Großeltern, Urgroßeltern, Schwiegereltern), sofern ihnen vom EU-Bürger Unterhalt gewährt wird.
  • andere Familienangehörige:
    • die im Herkunftsland vom EU-Bürger Unterhaltszahlungen erhalten oder die mit ihm dort in häuslicher Gemeinschaft zusammengelebt haben ( Zusammenleben von 24 Monaten ununterbrochen im Herkunftsland) oder
    • die aus schwerwiegenden gesundheitlichen Gründen oder wegen einer Behinderung persönliche Pflege durch den EU-Bürger benötigen

Hinweis: Nur Familienangehörige, die den EU-Bürger nach Spanien begleiten oder Ihm nachziehen fallen unter den Anwendungsbereich der gesetzlichen Bestimmungen.

Welche Rechte habe ich in Spanien?

Als EU-Bürger haben Sie und ihre Familienangehörigen folgende Rechte Art.3, Abs. 1-4 Real Decreto 240/2007

  • Das Recht auf Einreise, Ausreise, Aufenthalt in Spanien und das Recht sich in Spanien frei zu bewegen (bei Erfüllung der vorgesehenen Formalitäten und vorbehaltlich der festgesetzten Einschränkungen bzw. Voraussetzungen)
  • Das Recht auf Ausübung einer Arbeit (sowie nicht selbständiger als auch selbständiger) und das Recht auf Erbringung von Dienstleistungen oder zu studieren zu den selben Bedingungen wie die Spanier. Ausnahmeregelung für Arbeiten in der öffentlichen Verwaltung und für Nachkommen (Kinder, Enkelkinder) älter als 21 Jahre und Vorfahren (Eltern, Großeltern), wenn sie unterhaltsberechtigt sind.

Hinweis: Es ist keine Arbeitserlaubnis notwendig.

Jeder EU-Bürger kann eine berufliche Arbeit in Spanien nach den hier geltenden Rechts- und Verwaltungsvorschriften ausüben. Die vorherige Einholung eines Visums entfällt. Ebenso bedarf es keiner Arbeitserlaubnis.

  • Das Recht auf gleiche Behandlung wie die spanischen Bürger unter der Bedingung, dass Sie sich rechtmäßig in Spanien aufhalten.

Welche Voraussetzungen muss ich für die Ausübung dieser Rechte erfüllen?

Je nachdem welches Recht Sie ausüben möchten und aus welchem Land (EU-Land oder Nicht-EU-Land) die Familienangehörigen kommen, müssen unterschiedliche Bedingungen erfüllt werden.

Recht auf Einreise

Art. 4 Real Decreto 240/2007

Für EU-Bürger und ihre Familienangehörigen aus einem EU-Land:

  • gültigen Reisepass oder Personalausweis

Für Familienangehörige eines EU-Bürgers aus einem Nicht-EU-Land:

Diese Verordnung enthält die Liste der Drittstaaten, die zu einem Visum verpflichtet sind

Der Besitz einer gültigen Aufenthaltskarte (ausgestellt durch einen anderen Mitgliedstaat) entbindet diese Familienangehörigen von der Visumspflicht. Das Visum ist gratis und das Verfahren wird bevorzugt behandelt bei Begleiten und Nachziehen eines EU-Bürgers.

Hinweis: Für die Einreise von Unionsbürgern darf weder ein Visum noch eine gleichartige Formalität verlangt werden

Recht auf Aufenthalt in Spanien bis zu drei Monaten

Art. 6 Real Decreto 240/2007

Für EU-Bürger und ihre Familienangehörigen aus einem EU-Land:

  • gültigen Reisepass oder Personalausweis

Für Familienangehörige aus einem Nicht-EU-Land, die den EU-Bürger begleiten oder ihm nachziehen:

  • gültigen Reisepass und
  • ggf. entsprechendes Einreisevisum gemäß der Verordnung (EG) Nr.539/2001.

Hinweis: Bei einem Aufenthalt von unter drei Monaten reicht für den bloßen Aufenthalt und zur Aufnahme einer unbezahlten Arbeit (Praktikum) ein gültiger Reisepass bzw. Personalausweis aus. Es gibt weder eine Meldepflicht noch bedarf es einer Aufenthaltserlaubnis oder einer Arbeitsgenehmigung.

Recht auf Aufenthalt in Spanien für länger als drei Monate

Art. 7 Real Decreto 240/2007

Jeder EU-Bürger hat dieses Recht, wenn er

  1. nicht selbständiger oder selbständiger Arbeiter in Spanien ist oder
  2. über ausreichende Finanzmittel für sich und seine Familienangehörigen (so dass er während seines Aufenthalts keine Sozialhilfeleistungen von Spanien in Anspruch nehmen muss) und über einen umfassenden Krankenversicherungsschutz in Spanien während der Aufenthaltsdauer verfügt oder
  3. Student ist, der bei einer anerkannten Bildungseinrichtung eingeschrieben ist und über einen umfassenden Krankenversicherungsschutz in Spanien und sowie über ausreichende Finanzmittel für sich und seine Familienangehörigen während der Aufenthaltsdauer verfügt oder
  4. Familienangehöriger ist, der den EU-Bürger, der die Bedingungen der Punkte 1., 2. oder 3. erfüllt, begleitet oder ihm nachzieht

Wenn Sie einen Krankenversicherungsschutz suchen, könnte Ihnen dieser Vergleich dabei helfen:

Aufenthalt in Spanien: Was Sie unbedingt wissen sollten
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Zu den berechtigte Familienangehörige des EU-Bürgers zählen ( Art. 4 Orden PRE/1490/2012)

  • im Fall von Studenten:
    • ihre Ehepartner oder ihre eingetragenen Lebenspartner oder
    • ihre Kinder und die ihrer Ehepartner oder Lebenspartner, sofern ihnen vom EU-Bürger Unterhalt gewährt wird
  • in anderen Fällen:
    • die Ehepartner oder der eingetragene Lebenspartner
    • die direkten Nachkommen und die der Ehepartner oder der Lebenspartner jünger als 21 Jahre oder unmündig oder älter als 21, sofern ihnen vom EU-Bürger Unterhalt gewährt wird und
    • die direkten Vorfahren und die der Ehepartner oder der Lebenspartner, sofern ihnen vom EU-Bürger Unterhalt gewährt wird

Recht auf Daueraufenthalt in Spanien

Art.10 Real Decreto 240/2007

Die EU-Bürger und ihre Familienangehörigen haben dieses Recht, wenn sie

  • sich rechtmäßig 5 Jahre lang ununterbrochen in Spanien aufgehalten haben (Normalfall) oder
  • vor Ablauf des ununterbrochenen Zeitraums von 5 Jahren bestimmte Bedingungen erfüllen (Sonderfall)

Mehr zum Thema Daueraufenthalt in Spanien, erfahren Sie in meinem Fachbeitrag Daueraufenthalt in Spanien: Wann und Wie?

Welche Formalitäten habe ich zu erledigen (Pflichten)?

Bei einem Aufenthalt in Spanien von länger als 3 Monaten

  1. Alle Personen haben

Siehe dazu umfassenden Fachbeitrag:

Wie Sie Ihren Wohnsitz in Spanien anmelden („empadronamiento“) – Mit Schritt-für-Schritt-Anleitung [Infografik]

  1. Die EU-Bürger und ihre Familienangehörigen aus einem EU-Land haben
    • die Verpflichtung zur Beantragung der Eintragung als „residente“ in das zentrale Register für Ausländer („ Registro central de extranjeros“) bei der Generaldirektion der Polizei (Ausländerbehörde). Es wird Ihnen danach eine sog. Anmeldebescheinigung („Certificado de registro de ciudadano de la Unión“) ausgestellt (Art. 3, Abs. 3 + Art. 7, Abs. 5 Real Decreto 240/2007; siehe auch: Art. 4, Abs. 4 Orden PRE/1490/2012). Diese Eintragung bzw. die Anmeldebescheinigung wird umgangssprachlich auch „Residencia“ genannt.

Siehe dazu umfassenden Fachbeitrag:

Wie Sie als EU-Bürger die Residencia in Spanien beantragen? – Mit Schritt-für-Schritt-Anleitung [Infografik]

  1. Die Familienangehörigen eines EU-Bürgers aus einem Nicht-EU-Land haben

Hinweis: Vor Ablauf der 3 Monate können Sie bei Erfüllung der Voraussetzungen eine Anmeldebescheinigung bzw. eine Aufenthaltskarte beantragen, müssen aber nicht.

Bei einem Aufenthalt in Spanien von länger als 5 Jahren (Daueraufenthalt)

Die Familienangehörigen eines EU-Bürgers aus einem Nicht-EU-Land haben

  • die Verpflichtung zur Beantragung einer Daueraufenthaltskarte für Familienangehörige eines EU-Bürgers („Tarjeta de residencia permanente de familiar de ciudadano de la Unión“) Art. 11 Real Decreto 240/2007

Sonderstellung N.I.E. („Número de identidad de extranjero“)

Die NIE ist eine persönliche Identitätsnummer (einzig und exklusiv) für Ausländer in Spanien zum Zweck der Identifikation in bestimmten Verfahren der öffentlichen Verwaltung.

Sie hat insofern eine Sonderstellung, da keine Verpflichtung besteht, sie zu beantragen und sie für das Aufenthaltsrecht nicht erforderlich ist. Doch wenn Sie in Spanien wirtschaftliche, berufliche und soziale Interessen verfolgen wollen, brauchen Sie diese NIE Nummer.

Sie ist so ziemlich notwendig für alles in Spanien. Sie muss bei allen behördlichen Anträgen, Erklärungen und Formalitäten angegeben werden.

Hauptgründe für die Beantragung der NIE Nummer sind zum Beispiel:

  • die Eröffnung eines Bankkontos;
  • die Gründung eines Unternehmens;
  • der Kauf und Verkauf einer Wohnung oder eines Fahrzeuges;
  • die Erledigung der Steuererklärung oder eines Antragsformulars der Verwaltung in Verbindung mit der Ausländerbehörde;
  • der Abschluss von Versorgungsverträgen für Wasser und Strom;
  • die Beantragung der Sozialversicherungsnummer

Hinweis: Die NIE erhalten Sie zusammen mit der Ausstellung der Anmeldebescheinigung („Certificado de registro“). Sollten Sie daher die NIE vorher nicht benötigen, würde ich sie nicht extra beantragen, da das Verwaltungsaufwand und zusätzliche Kosten verursacht.

Siehe dazu umfassenden Fachbeitrag:

Die NIE Nummer in Spanien: Die wichtigsten Fragen – Mit Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Beantragung [Infografik]

Rechtsgrundlagen

Zum Aufenthaltsrecht

  • Richtlinie 2004/38/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 über das Recht der Unionsbürger und ihrer Familienangehörigen, sich im Hoheitsgebiet der Mitgliedstaaten frei zu bewegen und aufzuhalten
  • Real Decreto 240/2007, de 16 de febrero, sobre entrada, libre circulación y residencia en España de ciudadanos de los Estados miembros de la Unión Europea y de otros Estados parte en el Acuerdo sobre el Espacio Económico Europeo. Königlicher Erlass über Einreise, Freizügigkeit und Aufenthalt in Spanien der EU- und EWR-Bürger.
  • Orden PRE/1490/2012, de 9 de julio, por la que se dictan normas para la aplicación del artículo 7 del Real Decreto 240/2004, de 16 de febrero, sobre entrada, libre circulación y residencia en España de ciudadanos de los Estados miembros de la Unión Europea y de otros Estados parte en el Acuerdo sobre el Espacio Económico Europeo. Anordnung über die Anwendung des Artikel 7 des vorher genannten Königlichen Erlasses.
  • Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten einerseits und der Schweizerischen Eidgenossenschaft andererseits über die Freizügigkeit, vom 21. Juni 1999 (Amtsblatt Nr. L 114 vom 30/04/2002 )

Zur Anmeldung bei der Gemeinde („empadronamiento“)

  • Ley 7/1985, de 2 de abril, Reguladora de las Bases del Régimen Local, modificada en relación con el Padrón Municipal por la Ley 4/1996, de 10 de Enero. Regelungsgrundlage für die Gemeindeordnung, geändert in Bezug auf das Melderegister durch das Gesetz 4/1996 vom 10 Januar
  • Real Decreto 1690/1986, de 11 de julio, por el que se aprueba el Reglamento de Población y Demarcación Territorial de las Entidades Locales, modificado por el Real Decreto 2612/1996, de 20 de Diciembre. Königlicher Erlass der Verordnung über die Bevölkerung und regionaler Abgrenzung lokalen Körperschaften, geändert durch den Erlass 2612/1996 vom 20. Dezember
  • Resolución de 16 de marzo de 2015, de la Subsecretaría, por la que se publica la Resolución de 30 de enero de 2015, de la Presidencia del Instituto Nacional de Estadística y de la Dirección General de Coordinación de Competencias con las Comunidades Autónomas y las Entidades Locales, sobre instrucciones técnicas a los Ayuntamientos sobre gestión del padrón municipal.

Zur NIE Nummer

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Aufenthalt in Spanien: Was Sie unbedingt wissen sollten

Anmerkung:

Alle Angaben in diesem Beitrag beruhen auf Erkenntnissen im Zeitpunkt der Textabfassung. Für die Vollständigkeit und Richtigkeit, insbesondere wegen zwischenzeitlich eingetretener Veränderungen, kann ich keine Gewähr übernehmen. Sollten Sie auf eine Falschinformation aufmerksam werden, teilen Sie mir diese bitte mit. Ich werde diesen Umstand umgehend berücksichtigen.

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4 Gedanken zu „Aufenthalt in Spanien: Was Sie unbedingt wissen sollten

  1. Hallo,
    Ich habe kürzlich gelesen, dass man im Besitz der sog. Residencia sein kann und trotzdem unter bestimmten Bedingungen steuerlich in Deutschland veranlagt werden kann. Wenn das zutrifft, wäre das für uns interessant. Könnte man darüber näheres erfahren?

    Vielen Dank

    1. Hola,
      Laut spanischem Einkommensteuergesetz (Ley del Impuesto sobre la Renta de las Personas Físicas) sind natürliche Personen in Spanien steuerpflichtig, wenn sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt („Residencia habitual“) in Spanien haben. Ein gewöhnlicher Aufenthalt wird angenommen, wenn die genannten Personen mehr als 183 Tage eines Kalenderjahres in Spanien anwesend sind oder wenn sich der Mittelpunkt ihrer Lebensinteressen, insbesondere der wirtschaftlichen Interessen, in Spanien befindet.
      Wenn Sie keinen gewöhnlichen Aufenthalt in Spanien begründen, können Sie trotz der sog. Residencia in Spanien in Deutschland veranlagt werden.
      Liebe Grüße

  2. Guten Tag Herr Habellöcker
    Das ist die informativste Seite zu diesem Thema die ich gefunden habe. Sehr ausführlich und gut gestaltet
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    Freundlicher Gruss aus der Schweiz
    Patrik

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